Kling & Freitag
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Presse 2008

Kleider machen Liebe oder: Was ihr Wollt

„Das Shakespeare Musical "Kleider machen Liebe oder: Was ihr wollt" von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig, steht auch 2008 wieder auf dem Spielplan im Gartentheater der Herrenhäuser Garten in Hannover. Eine siebenköpfige Live-Band und die Musical Company des TfN (Theater für Niedersachsen) lassen in den Kulissen des barocken Gartens den Shakespeare-Klassiker in neuem Gewand erscheinen und erklingen. Elke Wisse sprach mit dem verantwortlichen Toningenieur Gerd Drücker über die installierte Technik.
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In diesem Jahr kommt erstmalig als Hauptbeschallung das Line Array SEQUENZA 10 von Kling & Freitag zum Einsatz. Das System wird für die Spielzeit über die Firma Audio Werft angemietet. Ich konnte es bei den Voraufführungen zum ersten Mal in einer Outdoor-Umgebung testen und alle Beteiligten waren sehr positiv überrascht, wie gut das System klingt und funktioniert. Es gibt mittlerweiIe viele Line Array Systeme und Kling & Freitag ist sehr spät mit einem solchen System auf den Markt gekommen. Uns war klar, wenn sie jetzt noch eine Chance haben wollen, dann müssen sie extrem gut sein. Und das ist ihnen gelungen.
Das System ist erstaunlich klein und es ist von der Hardware sehr gut durch¬dacht. Es gibt auch einige Neuerungen. Ausschlaggebend für den Hochton ist der zum Patent angemeldete Waveformer mit drei 1" Hochtontreibern, der eine planare Wellenfront bis zu 16 kHz erzeugt. Damit ist eine kohärente Kopp¬lung mehrerer Line Array Elemente auch im Frequenzbereich oberhalb von 10 kHz gegeben.
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Durch die tiefe Bühne müssen wir einen relativ hohen Aufwand beim Monitoring betreiben. Wir haben insgesamt zehn große Monitor-Lautsprecher installiert, die die Bühne nach hinten beschallen. Zum Teil werden die Monitore auch ge¬nutzt, um Orchestersignale zu verstärken, so dass das Publikum den Eindruck ge¬winnt, es passiert etwas sehr weit hinten auf der Bühne. Diese Monitore vom Typ K&F CA 1001 sind in den Kulissen integriert, so dass sie dem Zuschauer nicht direkt ins Auge fallen und das Gesamt¬bild nicht stören. Zusätzlich haben wir in der Bühnenfront noch vier weitere Monitore vom Typ K&F CA 106 im Einsatz.
Es gibt eine Surround-Beschallung, bestehend aus drei Kanälen. Die Lautsprecher vom Typ K&F CA 1215 befinden sich auf den hydraulisch anhebbaren Beleuchtungstürmen, die fest installiert sind. Über diese Lautsprecher laufen viele Effekte, die die akustische räumliche Darstellung unterstützen Zum Beispiel spielt eine Szene im Kerker. In diesem Fall kommen viele Hallanteile aus den Surround-Lautsprechern, um den Gesamteindruck eines Kerkers auch akustisch zu unterstützen.
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Ein Problem war der Lärmschutz, das heißt, wir mussten aufpassen, dass nicht zu viel Schallenergie aus dem Theater nach draußen drang. Wenn wir aber gerade bei einem Rock'n'Roll Musical die Lautstärke zurückfahren müssen, dann wirkt das Musical nicht mehr. Wir mussten also eine andere Lösung finden.
Das Gartentheater wird hinten durch ei¬ne Mauer begrenzt. Wir versuchen ge¬nau bis an die Oberkante dieser Mauer zu beschallen. Dadurch hängen die Lautsprecher verhältnismäßig tief. Bei der Einrichtung des SEQUENZA 10 Systems haben wir zusammen mit Felix Neubauer von der Audio Werft das System optimal ausgerichtet.“

Quelle: VDT Magazin 4/2008
Text: Elke Wisse

Der zentrale Klick

Sequenza 10 heißt das neue Line Array von Kling & Freitag.
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Die Line-Array-Elemente sind gleichermaßen für den Indoor- wie den Outdoor-Betrieb geeignet, weil sie mit Polyurea beschichtet sind. Das Gehäuse besteht aus speziellem leichten und auch schon ohne Beschichtung wasserfestem Mehrschichtholz. Auch die Speakon-Anschlüsse sind nach IP54 wetterfest.
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Von großer Bedeutung ist das geringe Gewicht von nur 34 kg, das vor allem bei älteren Hallen, oder all¬gemeiner, Gebäuden entscheidend sein kann. Wichtig für den Festinstallateur ist die Möglichkeit, das System durch freie Wahl der RAL-Farben (PU-Lackierung) an die Architektur anzupassen.
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Bei einer Veranstaltung, die zwar mit Lautsprechern, aber nichts mit Kling & Freitag zu tun hatte, bekam ich mit, das einige PA-Dienstleister, die zwecks Probehören und Kennenlernen eines neuen Lautsprechersystems angereist waren, von sich aus anfingen, über das neue System von K&F zu erzahlen. Es ging mehr um das Rigging. So ungefähr: "Die haben die Dinger aus dem Truck gerollt und so schnell konntest du gar nicht gucken, da hing die Banane schon" ... hier wurde mit lobenden Worten ein völlig neues System besprochen, was keiner der Anwesenden schon sein eigen nennen konnte.
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Es ist einer nicht ganz so großen Firma wie Kling & Freitag hoch anzurechnen, das sie nicht nur der Akustik höchste Aufmerksamkeit widmet, sondern auch der Mechanik. Eine solche Anstrengung ist für ein mittelständisches Unternehmen natürlich eine viel größere Hürde als für einen Weltkonzern. Respekt!
Quelle: Prosound Nr. 5 September – Oktober 2008
Text: Dirk Wedell

ZZ Top: Bärte, Boogie, Booze & Blues

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Das Hohentwielfestival (www.hohentwielfestival.de) gehört zu den ältesten OpenAir-Festivals in Süddeutschland, und seit fast vier Jahrzehnten finden hier vor der mittelalterlichen Kulisse der Festungsruine Hohentwiel Konzerte nationaler und internationaler Künstler statt.
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Die Gäste genießen dabei nicht nur die Musik, sondern auch das einzigartige Panorama: In 688 Meter Höhe eröffnet sich Besuchern auf der Burg bei schönem Wetter ein atemberaubender Blick auf die Hügellandschaft des Hegaus, den Bodensee und das Alpenpanorama der Nachbarländer.
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Im Anschluss an das Burgfest stand Klassik mit Startenor Salvatore Licitra auf dem Programm. und die Wochenmitte gehörte ZZ Top und In Extremo, bevor das Festival durch Dieter Thomas Kuhn und seine Band beschlossen wurde. Alle Acts spielten über die vorhandene Anlage; lediglich ZZ Top brachten eine eigene Ausstattung für FOH und Monitorplatz mit und nutzten ansonsten die fertig eingerichtete Beschallungsanlage. Pro Seite wurden auf dem Festival Arrays aus je zwölf Einheiten K&F Sequenza 10 geflogen. die sich bei genauerem Hinschauen in ihrer Zusammensetzung allerdings deutlich voneinander unterschieden: Aufgrund der lokalen Gegebenheiten hatte sich Systemtechniker David Ludz. der für Kling & Freitag tätig ist und an der Seite von Martin Kling an der Entwicklung van Sequenza mitgewirkt hat, für einen unsymmetrischen Aufbau mit divergierender Bestückung sowie unterschiedlicher Winkelung entschieden. Das eher ungewöhnliche Setup sollte der Verteilung des Publikums sowie der speziellen Topographie des Geländes gerecht werden.
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Die Bässe waren beim Festival nicht als Arrays gruppiert. sondern gemäß der Gegebenheiten links und rechts der Stage (jeweils 4 x Access B5 plus 2 x Access B10) in den engen Wings der Megaforce-Bühne aufgebaut; mittig unter dem Podium kam ergänzend ein Monocluster aus zwei B10-Boxen zum Einsatz. Die grof1.zugig dimensionierte Membranflache sorgte beim Konzert von ZZ Top für ordentlichen Schub und wurde der Musik des texanischen Trios vollauf gerecht; bei der Klassikveranstaltung des Vortages hatte man einen Großteil der Bässe deaktiviert und die Sequenza-Linien darüber hinaus ohne Hochpassfilterung bis zu ihrer unteren Grenzfrequenz auslaufen lassen.
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Die Beschallung des Hohentwielfestivals oblag der Konstanzer Firma "Rail Systems PA Service" (www.railpa.com). die ihr Sequenza-System erst kürzlich erworben hat und es im Mai dieses Jahres erstmals erfolgreich beim Zeltfestival in Konstanz einsetzen konnte.
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Die FOH-Betreuung beim Hohentwielfestival oblag Frank Peter ..Ivan" Lang, der als freier Mitarbeiter seit vielen Jahren für Rail Systems tätig ist und auch die Veranstaltungen in der Festungsruine bereits oft begleitet hat. Lang hatte beim dies jährigen Hohentwielfestival erstmals Gelegenheit, das neue Sequenza-System in realiter zu erleben und zeigte sich aufrichtig begeistert: .,Ich habe die beim Burgfest auftretenden Acts größtenteils gemischt. und das System klingt einfach sensationell! Ich wurde mich sogar weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass Sequenza die beste Box ist. die ich in den letzten paar Jahren gehört habe! Was mir ausgezeichnet gefallt. ist die Fähigkeit des Systems, mir über den kompletten Frequenzgang alles direkt vors Gesicht zu stell en - das Ansprechen des Systems ist wahnsinnig direkt, und Änderungen der Lautstarke führen selbst im zweistelligen dB-Bereich nicht zu einer Veränderung des Klangs - es klingt genau wie zuvor, nur eben lauter oder leiser. Das System bildet unglaublich deutlich ab, was man gerade bei akustischen Instrumenten sehr gut hören kann; außerdem erreichen wir beim Hohentwielfestival auf dem gesamten Areal mit all seinen Höhenunterschieden eine hervorragende Coverage."
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FOH-Mischer Greg Price sorgte für einen ungeschliffenen Sound mit zahlreichen Ecken und Kanten, der das von der Bühne kommende Blues-and-Boogie-Brett kongenial aufgriff: ...“
Quelle: Production Partner 9/08
Text und Fotos: Jörg Küster

Spiele der Rekorde

„Wenn eines der größten Länder der Erde zur Olympiade lädt, dann sind die Erwartungen an eine standesgemäße Eröffnungsfeier hoch. Was jedoch die Volksrepublik China am 08. August im Pekinger National Stadium zum Start der 29. Olympischen Spiele den 91.000 Zuschauern vor Ort und den vier Milliarden vor den Bildschirmen bot, war eine bisher einzigartige Show.
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100.000 Quadratmeter standen zur Verfügung
Doch auch in anderen Spielstätten gab es eine hervorragende Technik, die für Musik in den Pausen und verständliche Durchsagen wahrend der Begegnungen sorgte. Das Shenyanger Olympiazentrum war eines von den fünf Veranstaltungstätten, in denen die 29. Olympischen Sommerspiele ausgetragen wurden. Beim Soundkonzept für das Zentralstadion war man wählerisch und entschied sich für Produkte "Made in Germany". Hier konnte der chinesische Distributor Melody Development mit qualitativ hochwertigen Produkten von Kling & Freitag überzeugen. Unter anderem wurden über 100 Kling & Freitag Systeme installiert, so beispielsweise 42 Line 212, 8 CA 1515, 2 CA 1201-M.
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Quelle: PMA 5/2008
Text: Simon Kropp

Highway Star

„Billy Idol tourt mit Kling & Freitag und GLP.
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In Hannover hatte insbesondere das Team von Kling & Freitag ein Heimspiel. Helge Leinemann mit der Sunrise Mediengruppe war der technische Dienstleister vor Ort. Die Beschallung erfolgte mit 10 x Sequenza 10 pro Seite (das neue K&F Line Array) 8 x 77° und 2 x 100° für den Nahbereich. 4 x SW 215E wurden als Bassunterstützung pro Seite dazugestellt. Als Frontfill kamen jeweils 2 x CA 1215 pro Seite zum Einsatz. Die Vorband El*ke hatte als Monitore 4 x CA 1515-6 - SP. Billy Idol hatte seine eigenen Monitore dabei. Das Team um Mr. Idol kam nicht umhin, den Hannoveranern mit einem ehrlichen "Pretty good system" Respekt zu zollen. Einzig die Pegelbegrenzung von 96 dB am FOH Platz störte alle Beteiligten. Dazu war ein Beauftragter der Stadt Hannover vor Ort, der den permanenten Pegelschreiber überwachte. Auch wenn die K&F CD 44 Controller mit der Limit Reduction die Möglichkeit haben, die Pegel im System zu begrenzen, so dass die Grenzen nicht überschritten werden, hatte sich Sunrise dazu entschieden, diese Funktion nicht zu nutzen. Abschließende Aussage von Helge Leinemann: "Das System klingt so glasklar, dass man es auf jeder HV einsetzen kann." Hierzu muss man wissen; dass es bei einer Hauptversammlung von Aktiengesellschaften auf die Sprachverständlichkeit ankommt. Sollte diese nicht gegeben sein, ist die ganze Veranstaltung juristisch anfechtbar.“
Quelle: VPLT Magazin Nr. 47 September 2008
Text: Stefan Kwiecinski

Production Partner Test 7-8/08

Kling & Freitag SEQUENZA 10

„Es wurde lange erwartet und seit dem Frühjahr ist es nun offiziell auf dem Markt, das „Sequenza“ Line-Array von Kling & Freitag. ... Diverse hausinterne Voruntersuchung zum Thema Line-Arrays hatten zudem auch eine ganze Reihe bis dato nicht so sehr beachteter Probleme bei der Verwendung dieser Lautsprechertechnologie zu Tage gefördert, die es zunächst zu bearbeiten galt. Kling & Freitag wäre nicht Kling & Freitag, wenn man nicht auch das Thema Line-Arrays mit der schon bekannten Sorgfalt angegangen wäre, mit der auch alle anderen bisherigen Lautsprecher entstanden sind, die das Label K&F tragen.
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Fazit
Dank der in allen Bereichen perfektionistischen Auslegung des Sequenza, liefert das System eine Performance, die man nach dem heutigen Stand der Technik ohne Übertreibung als Grenze des Machbaren bezeichnet werden kann. Neben der FLC Technik sind insbesondere noch die eigens für das Sequenza entwickelten 10“-Treiber und deren spezielles Waveguide sowie die Hochtoneinheit zu erwähnen. In der Summe führt das zu herausragend guten Messergebnissen, die zudem auch noch frei von Schwachstellen sind. Der hohe Anspruch setzt sich in der Ausführung der Gehäuse und der Flugmechanik fort. Beides ist auf höchste Effizienz und niedriges Gewicht getrimmt, so dass eine Sequenza 10 Box trotz ihrer mächtigen Bestückung mit einem Gewicht von nur 34 kg auskommt. Preislich liegt das Sequenza 10 durchaus in einem sehr vernünftigen Rahmen, womit sich eine Investition in Anbetracht der gebotenen Leistung und des schon vorhersehbaren Werterhaltes sicherlich bestens rentieren wird. Es kommt hinzu, dass ein System in dieser Größenordnung auf dem hiesigen Markt reichlich Einsatzmöglichkeiten findet und man sich um eine entsprechende Auslastung des Investitionsgutes bestimmt keine große Sorgen machen muss. Kurzum, das Sequenza 10 ist genau so, wie man es von Kling & Freitag erwartet hatte.“

Quelle: Production Partner 7-8/08
Text und Messungen: Anselm Görtz

Den Sonderdruck als PDF bekommen Sie hier.

Konsequent durchdacht

"Ein Line-Array-System mit dem Ziel zu entwickeln, den höchsten Ansprüchen und Bedürfnissen der Branche gerecht zu werden und im Premiumsegment nachhaltig Impulse zu setzen - das hatte sich die Hannoveraner Klangschmiede Kling & Freitag für ihr neues Sequenza-1o-System zum Ziel gesetzt.
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Im Zenith, einer akustisch nicht ganz einfachen ehemaligen Industriehalle im Münchener Norden, bestand das geflogene Array pro Seite aus jeweils vier Sequenza 10 N und zwei darunter platzierten 10 W, die im Fullrange-Modus betrieben wurden. Als Subwoofer kam links und rechts je ein K&F SW 21SE zum Einsatz... Für die nötige Verstärkung sorgten die, von Kling & Freitag für das System empfohlenen, Vierkanal-Endstufen FP 10000Q von Lab.gruppen.
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Technischer Dienstleister der Veranstaltung im Zenith war das Ingenieurburo Staber. Jochen Hasselt (unter anderem Tour-Mischer von Juli), der für Staber den FoH-Platz betreute, war vom neuen K&F Line-Array sehr angetan: „Das Sequenza 10 ist sehr linear und klanglich kompatibel zu anderen Kling & Freitag-Systemen. Ich bin wirklich erstaunt, was aus den sechs Lautsprechern, die wir pro Seite geflogen haben, soundtechnisch herauskommt. Und auch, dass das Array so weit nach hinten geht, hatte ich so nicht erwartet. Mit zwölf Boxen pro Seite wurde ich dem System durchaus eine Reichweite von über 100 Metern zutrauen - was ich, von der kompakten Größe her, erstmal nicht für möglich gehalten hatte.“
Noch erstaunter zeigte sich Jochen Hasselt allerdlngs vom Handling des Systems: „Das sind kleine Details, die aber alle sehr gut durchdacht sind. Da ist Kling & Freitag mit dem Sequenza 10 momentan gegenüber allen anderen mir bekannten Systemen ganz weit vorn. Das System zu fliegen macht wirklich Spaß.“
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Staber hat neben dem Klang und dem einfachen Handling vor allem auch die Flexibilitat des Sequenza 10 überzeugt: „Was mir persönlich sehr gut gefallt ist die Größe des Systems. Die meisten Hersteller haben ja ein kleines und ein großes Line-Array, so dass ich als Verleiher gezwungen wäre, zwei Systeme anschaffen zu müssen, Mit dem Sequenza 10 kann ich sowohl eine Beschallung für 500 Besucher wie auch für 5.000 Leute machen.“
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Auch Jochen Hasselt will Kling & Freitag auf jeden Fall mit in die Ausschreibung für die kommende Tour der Band Juli nehmen, „vor allem im Hinblick darauf, dass die Hallen Besucher-Kapazitäten von 2.000 bis 4.000 haben werden. Aufgrund des geringen Gewichts konnten wir das Array dann auch öfter fliegen. ..."

Quelle: PMA 4/2008
Text: Oliver Künzner

Premiere für K&F SEQUENZA 10

„Unter dem Motto „River Rock Aid“ fand am 17. Mai 2008 am Düsseldorfer Rheinufer ein Charity-Event statt, der von Angestellten des Telekommunikationsanbieters Vodafone konzipiert und ausgerichtet wurde: ...
Schauplatz des Geschehens war das Düsseldorfer Mannesmannufer, an dem direkt zu Füßen des weithin sichtbaren Vodafone-Towers eine Bühne (Reinert Sound Company) errichtet worden war; für die Beschallung sorgte das Düsseldorfer Mediensystemhaus „SIGMA System Audio-Visuell“ (www.sigma-av.tv). ... Das Mediensystemhaus SIGMA gehört zu den ersten Käufern eines SEQUENZA-Arrays; angeschafft wurden 2 x 4 10N-Versionen sowie 2 x 3 10W-Ausführungen. ...
Als Systemcontroller dienten mehrere K&F-Prozessoren des Typs CD 44, welche für den Einsatz von SEQUENZA obligatorisch sind und gemeinsam mit den zugehörigen Vierkanal-Endstufen (Lab.gruppen FP10000Q) sowie farblich abgestimmten 19“-Anschlussfeldern (K&F Connector Panel CP 4) in mehreren Standard-Systemracks auf der Bühne zu entdecken waren ...
im Vorfeld der Veranstaltung auch eine Simulation mit einer Betaversion der neuen Software CON:SEQUENZA gerechnet; nach Aussage von FOH-Mischer Christian Pohlmann (SIGMA, s. u.) funktioniert das Programm „schon wirklich hervorragend“,... „Wir haben die Ergebnisse der Simulation an fünf Positionen nachgemessen, und die Resultate belegen, dass CON:SEQUENZA schon im derzeitigen Stadium respektable Resultate liefert.“
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PP: Hast du angesichts des Premieren-Einsatzes keine Bedenken? Immerhin handelt es sich ja um ein brandneues System …
C.P.: Nein! Erstens hatte ich SEQUENZA 10 im Rahmen eines Pre-Listenings bereits gehört, und zweitens kann man sich auf die Qualität der Produkte aus dem Hause Kling & Freitag immer verlassen!
PP: Worin bestehen aus deiner Perspektive als Toningenieur die besonderen Vorzüge von SEQUENZA?
C.P.: Mich erinnern die neuen Systeme vom Klang her extrem an die 1001-Modelle: Das Gesamtsystem ist sehr ordentlich phasenkorrigiert, und die Kopplung funktioniert bis hinauf zu 16 Kilohertz - das merkt man vor allem bei größeren Entfernungen. Die Wiedergabe der Transienten im Hochtonbereich ist exzellent; man hört das sehr gut bei Becken und HiHat - eigentlich klingt SEQUENZA wie eine große HiFi-Anlage! Darüber hinaus arbeitet das System sehr verzerrungsarm: Wir haben gestern probeweise wesentlich höhere Lautstärken gefahren als heute bei der Veranstaltung, und zwischen niedrigen und hohen Pegeln treten keine großen Klangunterschiede auf; der Sound bricht nicht zusammen, und es gibt auch keine Kompression im Grundtonbereich. Man darf außerdem nicht vergessen, dass SEQUENZA mit Blick auf die mögliche Maximallautstärke relativ kompakt ist - was heute hier am Rheinufer hängt, wiegt pro Seite inklusive Motor und Verkabelung weniger als eine halbe Tonne.
PP: Wie gestaltet sich das Rigging?
C.P.: Das Riggingsystem ist ja zum Patent angemeldet; man baut das Array am Boden auf, und beim Hochziehen kuppelt dann alles ein – das ist eine tolle Idee!
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Ein Erfolg war dagegen ganz klar die SEQUENZA-Premiere: Die Leistung des neuen Line-Arrays von Kling & Freitag wurde vom anwesenden Fachpublikum durchweg positiv bewertet – eine Wertung, welcher sich der Autor dieser Zeilen nach acht Stunden Platzpräsenz, diversen Hörpositionen und gänzlich unterschiedlichen musikalischen Präsentationen gerne anschließen mag.
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Quelle: Production Partner 6/08
Text: Jörg Küster

Staatsoper Hannover

„... Das Opernhaus Hannover ist eines der herausragenden historischen Gebäude der Stadt Hannover und wurde 1852 errichtet. Nach der fast völligen Zerstörung im zweiten Weltkrieg begann nach dem Krieg der Wiederaufbau, wobei das Äußere den historischen Stil behielt, das Innere aber zeitgemäß gestaltet wurde.
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Die Surround-Lautsprecher stammen wie auch die neue Portalbeschallung und eine ganze Reihe Lautsprecher des Bestandes aus dem Hause Kling & Freitag. „Die ersten Kontakte und lnstallationen sind inzwischen über 20 Jahre her“, sagte Jürgen Freitag (Geschäftsführer Kling & Freitag) beim Ortstermin in der Staatsoper.
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Zwei Prämissen waren in der Planung und Installation maßgebend: Die neuen Komponenten mussten in die bauliche sowie technische Struktur des Bestandes integriert werden, und die neue Technik sollte dem entsprechen, was in der Staatsoper gebraucht wird.
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Dazu ergänzte Martin Urrigshardt: „Das hat von Anfang an hervorragend funktioniert, und es war eine sehr konstruktive Planung und Umsetzung gemeinsam mit AMT und ASC“.
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Die Wiedergabe stützt das Klangereignis auf der Bühne, vom Zuschauer wird aber nicht wahrgenommen, dass die Beschallung aktiv ist.“
Im Portal sind dazu auf jeder Seite drei Kling & Freitag Line 212-9 SP mit integriertem Verstärker eingebaut, die genau in den schmalen Streifen eingepasst wurden, die als Lautsprecherpositionen in Frage kamen. Am Boden und auf der 1. Ebene, in etwa in Höhe des 1. Ranges, sind auf jeder Bühnenseite jeweils ein Subbass mit Verstärker SWi-118E-SP positioniert. Über der Bühnenmitte befinden sich zwei Line 212-9 SP als CenterLautsprecher. Für die vorderen Reihen des Parketts wurden zwei CA 106 in den Bühnenrand eingebaut.
Die Surround-Systeme sind alle als CA 106 ausgeführt. Drei wurden an der Brüstung des 1. Ranges montiert und versorgen den inneren Bereich des Parketts, vier weitere CA 106 sind an der Rückwand des Parketts positioniert. Die Rückwand des 1. Ranges ist mit vier CA 106 bestückt, den 2. und 3. Rang versorgen jeweils drei CA 106. Als Verstärker für die CA 106 werden Carver PM700 aus dem Bestand genutzt.
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In enger Zusammenarbeit zwischen dem Planer AMT, den Ausführenden von ASC und den Verantwortlichen der Staatsoper Hannover wurde ein neues Beschallungs- und Surround-System, eine Saalregie und eine Intercom-Anlage eingerichtet, welche die bestehende Technik einbindet und genau auf die Bedürfnisse der Staatsoper zugeschnitten ist. „Alles ist kompatibel zueinander und die neuen Möglichkeiten bedeuten für uns, dass wir wesentlich schneller arbeiten können. Die neuen Komponenten sind genau das, was wir brauchen. Wir haben bisher weder Gerätschaften oder Schnittstellen vermisst, noch gibt es Gerate, die noch nicht eingesetzt wurden. Wir sind sehr zufrieden mit der Installation“, sagte Martin Urrigshardt.“

Quelle: Production Partner 5/2008
Text: Christiane Bangert

Krombacher Besucherzentrum

„Der emotionalen Aufladung der Marke und einer positiven Image-Bildung dient auch ein neues Besucherzentrum, das von der inhabergeführten „Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG“ am 15. November 2006 nach rund einjähriger Bauzeit offiziell in Betrieb genommen wurde und die bereits zuvor genutzte Braustube deutlich erweitert und aufwertet. Die reprasentative Markenwelt in unmittelbarer Nähe zur Fabrik ist in der ehemaligen Volksschule von Krombach untergebracht, welche mit einer hübsch anzuschauenden historischen Fassade gefällt und im Rahmen umfangreicher Baumaßnahmen „nach hinten“ um einen großzügigen Anbau erweitert wurde.
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Für die Klangwiedergabe sorgt eine 5.1-Beschallungsanlage mit Komponenten des deutschen Herstellers Kling & Freitag, die sich aus fünf weiß lackierten CA 106-Lautsprecher sowie einem unsichtbar in die Bühne integrierten Subwoofer zusammensetzt.
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Das medientechnische Highlight des Besucherzentrums ist zweifellos ein zentral angeordneter Projektionsfußboden, der aus vier gleich großen, durch 12 cm breite Stege voneinander getrennten Elementen (jeweils 194 x 145 cm) zusammengesetzt ist und sich stets besonderer Beachtung durch die Gäste erfreut.
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Alle gezeigten Videobilder entstammen den Markenwelten von Krombacher und sind mit dem bekannten, von Flöte, Akustikgitarre, Streichern und Vogelgezwitscher dominierten Audiologo der Brauerei unterlegt. Für die mehrkanalige Tonwiedergabe sorgen auf der Krombacher Insel vier CA 106 von Kling & Freitag, die im Bereich der tiefen Frequenzen durch einen unsichtbar in die Decke integrierten Subwoofer des Typs SWi 115E ergänzt werden.
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An bis zu fünf Tagen pro Woche herrscht im Besucherzentrum der Brauerei Krombacher in zwei Schichten reger Betrieb, und der Parkplatz vor der ehemaligen Volksschule ist zu diesen Zeiten mit Bussen und Pkw restlos gefüllt.
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Quelle: Professional System 3/2008
Text: Jörg Küster

Eissport- und Ballspielzenturm Dresden

„Die Beschallungsanlagen des Neubaus wurde in erster Linie als elektorakustisches Notfallwarnsystem geplant. Die raumakustischen Bedingungen sowie die SächsVStättenVO verlangten nach leistungsfähigen Lautsprechern zur normgerechten Umsetzung.
Und so geht die Ausführung der Beschallungsanlage um einiges über das hinaus, was man bei einer ELA-Anlage erwartet und auch die Nutzung der Beschallungsanlagen geht über ihren Einsatz für Notfalldurchsagen hinaus. Der Gebäudekomplex wird für ganz unterschiedliche Veranstaltungen genutzt schließlich bietet er eine 65 x 93 m große Wettkampfarena mit 4.000 Zuschauerplätzen, eine Trainingshalle samt Eisfläche von 58 x 29 m und 120 Zuschauerplätzen, eine 3-Felder Ballspielhalle mit 45 x 73 m Grundfläche, die ca. 350 Zuschauern Platz bietet, sowie das Funktionsgebäude mit Sanitär- und Umkleideräumen, Vereins-, Gastronomie und Büroräumen.
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"Es zeigt sich jetzt bei der vielseitigen Nutzung der Hallen und der Beschallungsanlagen, dass der Einbau einer ProSound-Anlage für den Betrieb erhebliche Vorteile hat. Es musste aber in der Planung gutachterlich nachgewiesen werden, dass der Einbau hochwertiger Lautsprecher notwendig war, um aufgrund der akustischen Rahmenbedingungen eine ausreichende Sprachverständlichkeit gemäß der Sächsischen Versammlungs-stättenverordnung, gültig seit Oktober 2004, zu gewährleisten", sagte Peter Hentschel, Projektleiter der Siemens Building Technologies Ost, die für die Installation verantwortlich war.
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Die Beschallung der Eisfläche und der Tribünen leisten insgesamt 64 Kling & Freitag CA 1515. Ein mittleres Cluster aus vier CA 1515-9 und jeweils zwei Cluster aus zwei CA 1515-9 rechts und links auf der mittleren Längsachse versorgen die Eisflache. 28 Cluster aus jeweils einer CA 1515-6 für den Unterrang und einer CA 1515-9 für den Oberrang beschallen die Tribünen. Sie sind an speziell gefertigten Hängekonstruktionen mit Stahlseilen vom Dach abgehängt, die die passende Winkelung und eine Position unterhalb der Stahlträger im Dach ermöglichen.
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"Die Resonanz auf die Beschallungsanlage ist durchweg positiv", urteilt Herr Schurig. "Die Anlage klingt sehr gut, die Sprachverständlichkeit ist hoch und sie lauft tadellos. Bei der Eröffnung präsentierte sich die Beschallung in der Arena so positiv, dass Karel Gott sich entschloss, live zu singen und nicht mit Playback zu arbeiten." Dabei bleibt für den Nutzer im alltäglichen Betrieb die Komplexität des Systems mit OMNInet-, Bittner- und Variodyn Dl-Komponenten verborgen, denn die Variodyn-Sprechstellen sind gleichzeitig die Bedieneinheiten zur Auswahl der Bereiche, die jeweils beschallt werden sollen.“

Quelle: Professional System 2/2008
Text: Christiane Bangert

Tontechnik im Mainfranken Theater Würzburg

„Das Gebäude des Mainfranken Theater Würzburg stammt aus den 60er-Jahren. Das Theater wird als klassisches Stadttheater mit einem Dreispartenbetrieb bezeichnet. Schauspiel, Musiktheater von der Oper bis zum Musical, Konzerte und Ballett stehen auf dem Programm. Zum Theater gehört das Philharmonische Orchester Würzburg. Das große Haus mit einem ansteigenden Parkett und Rang hat ca. 700 Sitzplätze. Die Kammerspiele bieten ca. 90 Zuschauern Platz. Beide Spielstätten wurden neu ausgestattet. Veranstaltungen finden auch im Foyer statt, das gerade in der 3- Bauphase eine neue Beschallungsanlage bekommt.
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"Eine Zielsetzung bei der Planung der neuen Tontechnik war, analoge Kreuzschienen und Steckfelder zu vermeiden und die gesamte Signalverteilung auf der digitalen Ebene zu realisieren", sagte Volker Ulfig. Leiter der Tonabteilung des Mainfranken Theater Würzburg.
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"Außerdem ging es darum, Prozesse zu automatisieren, sodass Veranstaltungen mit einem möglichst gering en Personalaufwand zu realisieren sind und z. B. das Einspielen von Signalen bei Proben auch ohne Betreuung durch einen Tontechniker möglich ist." Zum Ortstermin kamen auch Andreas Klopf und Rolf Nebel, die von Seiten Thomann Audio Professionell für die Umsetzung der Fachplanung und die Installation in den Bereichen Audio und Video verantwortlich waren.
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Die Kammerspiele werden von der Grüße her ihrem Namen gerecht. Für die Regie war Platz in einem winzigen Kämmerchen, von dem aus gleichzeitig Ton, Video und
Licht bedient werden muss und in dem nur ein Techniker arbeiten kann, der alle drei Bereiche gleichzeitig bedient. "Das ermöglicht die Automatisierung der Prozesse. Alle Einstellungen sind in Szenen gespeichert, und das Abrufen der Szenen erfolgt vom Lichtpult aus. So kann ein Techniker die Aufführungen betreuen, ohne dass er sich in allen drei Bereichen technisch auskennen muss", sagte Volker Ulfig.
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Zusätzlich gibt es vier Kling & Freitag CA 1001 - SP und vier CA1515 - SP, u. a. in den Portalen zur Beschallung der vorderen Bereiche der Bühne.
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Die enge Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen des Mainfranken Theaters Würzburg, maßgeblich Volker Ulfig, und den Mitarbeitern von Thomann Audio Professionell mit Andreas Klopf als Projektleiter und Rolf Nebel als verantwortlichem Abteilungsleiter spiegelt sich in vielen Detaillösungen, einem schlüssig und durchdacht wirkenden Konzept sowie der Automatisierung komplexer Prozesse zur Vereinfachung der Bedienung wider.
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Quelle: Production Partner 3/08
Text: Christiane Bangert

High-Tech in historischem Kontext

„Das Mozarteum in Salzburg ist eine der besten Universitäten für die Ausbildung in Musik, bildender und darstellender Kunst. Seit 2005 wurde hier eine Totalsanierung der bestehenden Gebäude und der dazugehörigen Technik durchgeführt. Die komplette Sanierung hat über 30 Millionen Euro gekostet.
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Im Mozarteum finden jährlich etwa 600 Veranstaltungen jeglicher Größe statt, wobei etwa 50 Events von Fremdnutzern durchgeführt werden. Aufgrund der guten technischen Ausstattung und der Möglichkeit, sämtliche Komponenten problemlos anzubinden, gewinnt die Vermietung der Räume immer mehr an Bedeutung.
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Beim Soundsystem hat man sich ausschließlich auf Produkte von Kling & Freitag festgelegt. In einem Shoot-out vor Ort wurde diese Entscheidung getroffen. Nach Aussage des Hauses war hier nicht unbedingt das letzte dB im Wirkungsgrad gefragt sondern ein möglichst klangneutrales Verhalten. Gerade ausgebildete Sänger verfügen über ein gewaltiges Stimmpotenzial. Bei künstlich angehobenen Höhen führt dies oft zu unerwünschten Verfälschungen. Diese Aufgabe erfüllten, über das ganze Spektrum gesehen, die Lautsprecher von K&F am besten. Neben den fest installierten Einheiten verfügt das Haus über einen Pool mit mobilen Lautsprechern. Auch hier hat man sich auf dieselben Typen beschränkt, um beim Einsatz immer wieder bekannte Klangbilder vor sich zu haben. Alle Räume wurden akustisch vermessen und simuliert. ... Verantwortlich für die Installation der Licht-, Audio- und Videotechnik war die Firma Hans Zeiler aus Neu6tting. Auf die Frage, ob er mit dem Umbau zufrieden sei, antwortete der technische Leiter Andreas Greiml: "Es gibt keinen besseren Arbeitsplatz auf der Welt."“

Quelle: PMA 2/2008
Text: Klaus Welm

Ton- und Beschallungstechnik im Theater Gera

„Das Theater in Gera ist ein klassisches Dreispartenhaus und bietet Schauspiel, Oper, Operette und klassische Konzerte an. im Zuge einer Sanierung und Renovierung des Hauses von 2006 bis 2007 wurde nicht nur das Bauwerk selbst saniert sondern auch die Ton-und Medien technischen Einrichtungen auf modernsten Stand gebracht. ...
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Für die gesamte Portalbeschallung kommen Lautsprechersysteme vom Typ Kling & Freitag CA 1001 zum Einsatz. ...
Über dem Portal sind auch die vier Subbässe installiert. Diese Position wurde gewählt, um die Tieftonquellen in einen mehr oder weniger gleichen Abstand zu den verschiedenen Hörpositionen im Saal zu bringen, so dass nicht zum Beispiel wie bei einer Installation in der Bühnenvorderkante vorn der Bass zu laut ist, während es hinten im Saal noch nicht reicht.
Zusätzlich gibt es ein Stück weiter in Richtung Publikum noch einmal eine zweite Lautsprecherlinie, bestehend aus insgesamt sechs Lautsprechersystemen - ebenfalls K&F CA 1001, jedoch in 100V-Ausführung. Diese Lautsprecher können als Delaylinie betrieben werden. Ihre Daseinsberechtigung verdanken sie aber weniger dem Bedarf nach einer Delaylinie, sondern vielmehr der Tatsache, dass der Hauptvorhang im geschlossenen Zustand vor den Portallautsprechern hängt und den Direktschall von den eigentlichen Portalsystemen deutlich abschwächt. ... Die Lautsprecher sind in die 100V-Sprachalarmierungsanlage eingebunden und werden entsprechend den Vorgaben der EN 80649 überwacht.
Da diese Lautsprecher schon im eigentlichen Publikumsbereich hängen, wurden sie in Abstimmung mit der Denkmalpflege jeweils der Farbgebung der umliegenden Wandfläche angepasst und treten so zusammen mit dem kompakten Gehäuseformat kaum in Erscheinung  - in diesem Fall ein deutlicher Vorteil gegenüber einem drei Etagen abdeckenden Line-Array.
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Im eigentlichen Bühnenbereich sind ebenfalls Lautsprecher installiert. An der Bühnenrückwand sind wegen der größeren Bündelung in den Mitten größere Systeme installiert (Kling& Freitag Line 212), um eine große Tragweite zu erzielen, ohne die Bühne selbst zu sehr anzuregen. ...
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Mit der neu installierten Technik hat das Theater Gera einen ausgesprochen interessanten Mix aus modernster Audio-und Videotechnik, Netzwerktechnik und Mediensteuerung erhalten, die für die zukünftige Arbeitsweise an Theatern sicherlich wegweisend sein wird. Dabei wurde aber nicht einfach das an Technik eingebaut, was gerade als letzter Schrei gilt, sondern dank Erfahrung des Planers in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Tontechnik des Hauses mit sehr viel Augenmaß ein Gesamtkonzept entwickelt, das den Bedürfnissen des Hauses genau entspricht. ...“

Quelle: Prosound Nr. 2 März / April 2008
Text: Dieter Michel

AWD Dome in Bremen

Im Zuge von Umbau und Erweiterung erhielt die Mehrzweckhalle AWD-DOme eine neue flexible Beschallungsanlage. Die erforderliche raumakustische Gestaltung gehörte zu den umfangreichen Baumaßnahmen bei der Kapazitätserweiterung der Halle und dem Neubau des Foyers.
Die Kapazitätserweiterung von 10.500 auf 14.000 Plätze wurde durch neue Ränge oberhalb der bestehenden Tribünen und eine neue Tribüne an der Ostseite umgesetzt.
...
"Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität des AWD-Dome selbst: Das Platzangebot kann reguliert werden. Wenn die oberen Ränge nicht besetzt sind, dann können sie mit Vorhängen geschlossen werden, so dass die Halle immer gut gefüllt wirkt." Die vielseitige Nutzung des AWD-Dome verlangt von der Beschallungsanlage Flexibilität beim Einsatz. Die Innenraum- und Tribünenbeschallung wird nicht nur bei Sportveranstaltungen genutzt, sondern unterstützt zum Teil auch bei Konzerten eine Haupt-PA an einer Bühne, die wiederum unterschiedliche Positionen haben kann.
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Die Verstärker, vorwiegend QSC Powerlight 4.0, versorgen die insgesamt 34 Kling & Freitag Line 212-6 (passiver horngeladener Vollbereichslautsprecher mit 2 x 12"- und 1,5" Treiber), zwölf Kling & Freitag 1201 (passiver Vollbereichslautsprecher mit 12"- und 1" Treiber) und vier Kling & Freitag Subbässe SW 118E (1 x 18" Treiber). Die Line 212 übernehmen den größten Teil der Beschallung der Tribünenbereiche und des Innenraums. Sechs Cluster aus jeweils zwei Lautsprechern versorgen den Ober- und Unterrang der Südtribüne. ... Der Ostrang wird von vier Line 212 versorgt. Auf dem Nordrang sind sechs Line 212 über dem Unterrang verteilt, zwölf Line 212 beschallen den Oberrang. Für den Innenraum, auf dessen gleichmäßige Beschallung besonders für Sonderveranstaltungen Wert gelegt wurde, sind weitere zwölf Line 212 zuständig.
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Die Messungen zur Sprachverständlichkeit nach der Inbetriebnahme brachten ALCons-Werte, die sich weitgehend im Bewertungsbereich ausgezeichnet bis genügend bewegten. "Bei den Kollegen im Marketing würden die Beschwerden ankomrnen, wenn es Probleme mit der Sprachverständlichkeit gäbe. Aber da gibt es keine Klagen", sagte Sabine Zellmer. Durch die Flexibilitat, die Beschallungsanlage per "Knopfdruck" auf der QSContral.net Bedienoberfläche an unterschiedliche Bühnenpositionen anzupassen, ist die Beschallung bei den verschiedenen Nutzungsvarianten einsetzbar, egal ob bei einem großen Sport-Event oder in Zusammenarbeit mit zusätzlicher temporären PA an der Bühne bei einem Konzert. ..."

Quelle: Professional System 1/2008
Text: Christiane Bangert

Presse 2007

Zukunft - Zürich

„...
Wo in Zürich befindet sich der Club?
Das Lokal liegt 50 Meter quer zur Langstrasse, Zürichs Schmelztiegel der Mul¬tikultur, des D6ners, der Drogen, der Frauen, des Milieus, der Bars, des Drecks, der Kriminalität. Aber wir dürfen uns zu einem guten Teil für ein Nachtleben als mitverantwortlich bezeichnen, welches sich keines der obigen Klischees be¬dient und mithilft, viele negative Seiten des Quartiers durch die Anziehung hun¬derter "normaler" Protagonisten unserer Stadt jedes Wochenende auf eine gute Art zu verdrangen.
...
Was ist eure Lieblings-Anekdote aus dem Club?
Auch wenn's eine Anektote aus einem negativ behafteten Feld ist, deren Effekt aber positive Folgen hatte: Der Moment, als nach einem Jahr ein Nachbar endlich weggezogen ist, der uns aus reiner Langeweile und Missgunst das Leben schwer gemacht hat, indem er sich ständig bei der Polizei über nächtli¬che Ruhestörung durch uns beklagt hat. Und dies aufgrund eines höchstens bei sehr genauem Hinhören zu ihm hoch dringenden Basses und an einer der lautesten Ecken der Stadt überhaupt, mit oder ohne uns. Dieses Jahr hat uns unglaublich viel Energie, Zeit und Geld gekostet und ein Soundlimit auf etwas über 90 Dezibel beschert. Aus heiterem Himmel hat sich der Typ dann aber auf ein Besseres besonnen, ist weggezogen, und wir konnten endlich unseren Rolls Royce (ein Kling & Freitag-System) mit erhöhten Touren ausfahren. ...“

www.zukunft.cl

Quelle: Groove Nr. 109 November/Dezember 2007

Tosca? BOA!

"...Georg Burdicek berichtet über die Neuinszenierung der "Tosca" bei den Spielen am See in Bregenz und über den besonderen Einsatz der Elektroakustik im Konzept der Bregenz Open Acoustics (BOA). ...
Prof. Wolfgang Fritz gilt als Experte schlechthin, ... in Bregenz ist Prof. Fritz seit mehreren Jahren für das Sounddesign zuständig und überschreitet gerne Grenzen des bisher technisch Machbaren.
Zwei Grundgedanken prägen die aufwändige Technik in Bregenz: Zum einen das Richtungshören, zum anderen die Raumsimulation. Mit Hilfe des Richtungshörens ist es möglich, den Sänger akustisch dort zu platzieren, wo er sich körperlich befindet. Dazu sind verschiedene Beschallungszonen notwendig, die über einen Richtungsmischer angesteuert werden können. Für den Zuschauer ergibt sich daraus sowohl eine wesentlich bessere Lokalisierbarkeit des Sängers als auch ein viel realistischerer Eindruck. ...
Die Raumsimulation ermöglicht es nun, dem Zuschauer nicht nur eine typische Open Air Akustik zu bieten, sondern ihn auch in virtuelle Klangräume zu entführen. Durch den geschickten Einsatz von frühen Reflexionen und Hall können die unterschiedlichsten Räume dargestellt werden. Für den Zuschauer bedeutet das ein gesteigertes Realitätsempfinden. ...
900 einzeln ansteuerbare Lautsprechersysteme bedeuten auch, dass man 900 Verstärkerkanäle benötigt sowie eine Matrix, die es erlaubt, auf 900 Ausgänge zu spielen.
Riesige Verstärkerräume, die sich an mehreren Orten verteilt im Festspielhaus und auf der Seebühne befinden, um die Strecken von Verstärker zu Lautsprecher möglichst kurz zu halten, bilden das technische Rückgrat der Anlage. Modernste Technik ist auch hier nicht wegzudenken. Alle Verstärker sind miteinander vernetzt; über einen Rechner in der Tonregie lässt sich jeder einzelne in seinen Parametern beeinflussen. Eine automatische Statusüberwachung, in Gruppen zusammengefasst, sorgt für einen schnellen Überblick. Hierbei wird nicht nur der Status des Verstärkers überwacht. Mit Hilfe einer Impedanzmessung kann auch der Ausfall von Lautsprechern zuverlässig diagnostiziert werden. ...
Wer nun anhand der gigantischen Zahlen riesige Lautsprecherburgen erwartet, wird enttäuscht sein, denn die meisten Lautsprecher sieht man als solche gar nicht. 780 Systeme entfallen auf das Wellenfeld Band, das aus Kling & Freitag CA 408P Lautsprechern besteht, von einigen in Anlehnung an eine riesige Python liebevoll BOA Constructor genannt. Die restlichen Systeme sind zum Großteil in der Bühne eingebaut. Lediglich zwei Türme links und rechts sind für den Zuschauer auch tatsächlich sichtbar. ...
"Tosca" steht nur für diese und die kommende Saison auf dem Spielplan. Die technische Weiterentwicklung des BOA Konzeptes sollte eigentlich bis 2009 abgeschlossen sein, doch kann so ein Projekt, das sich am Rande des technologisch möglichen und physikalisch Machbaren bewegt, jemals zu einem Ende kommen? Man wird hören. Und spätestens, wenn die magische Zahl von 1000 Lautsprechern überschritten wird, werden wir auch wieder darüber berichten."
Quelle: Media Biz Nr. 134 / September 2007

Ton und Beschallungstechnik im jüdischen Zentrum in München

"Am 9. November 2006 wurde die neue Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob ("Zelt Jakobs") feierlich eröffnet. Die neue Synagoge, das jüdische Museum und das neue Gemeindehaus der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern bilden das jüdische Zentrum Jakobsplatz im Herzen Münchens   in direkter Nachbarschaft zu Marienplatz und Viktualienmarkt. … Im Erdgeschoss des Gemeindehauses befinden sich zwei für öffentliche Veranstaltungen nutzbare Säle, die mit modernster Licht-, Ton  und Medientechnik ausgestattet sind.

Zielvorgabe des Auftraggebers war es, für die Säle eine elektroakustische Versorgung für Veranstaltungen aller Art mit Ausnahme von großen Konzerten zu planen und zu installieren. Dabei war auch eine Nutzung der Säle für Konferenzen und   wegen des internationalen Publikums bei vielen Veranstaltungen   auch den Bedarf an Dolmetschertechnik zu berücksichtigen.

Der Veranstaltungsbereich im Gemeindezentrum besteht aus dem Hubert Burda Saal (Großer Saal) mit Bühne und einem kleineren, teilbaren Saal, die über ein Foyer miteinander verbunden sind. Die Säle verfügen zum Foyer hin in ganzer Länge über Türen, so daß beide Säle und Foyer bei Bedarf auch als Gesamtfläche genutzt werden können   etwa für Ausstellungen oder Großveranstaltungen wie der Eröffnung am 9. November 2006. Die Technik läßt es zu, Redner von der Bühne im Hubert Burda Saal in den kleinen Saal zu übertragen und umgekehrt.

Der Hubert Burda Saal ist der größere der beiden Säle und wird mit seiner Kopfbühne nicht nur für Tagungen, sondern auch für Konzertveranstaltungen genutzt. Aus raumakustischer Sicht war der Saal daher so auszulegen, daß er sowohl für Sprachwiedergabe, als auch für Kammerkonzerte geeignet sein würde.

Für die elektroakustische Versorgung ist in diesem Saal eine mehr oder weniger klassische Portalbeschallung installiert, bestehend aus zwei Lautsprechersystemen Kling & Freitag Line 212 6 SP.

Seitlich der Bühne sind zwei zusätzliche CA 1001 SP installiert, die für Monitorzwecke genutzt werden.

Der kleine Saal wird vor allem für Tagungen, Schulungen und andere Veranstaltungen genutzt, die vorwiegend eine gute Sprachverständlichkeit benötigen. Die raumakustischen Eigenschaften des Saals orientieren sich daher eher an den Richtwerten für Hörsäle und Sprechtheater …

Als Frontbeschallung dienen zwei in Deckenhöhe an der Vorderwand installierte self powered Lautsprechersysteme vom Typ Kling & Freitag CA 1201 SP.

In der hinteren Saalhälfte sind zwei weitere Lautsprecher installiert, K&F CA 106, die beim nicht geteilten Saal als Delaysysteme arbeiten und bei geteiltem Saal für die Versorgung des hinteren Saalteils zuständig sind. ..."

Quelle: Prosound 4/2007
Text: Dieter Michel

Multifunktion in der Edeka-Zentrale

„Mehr als 13 Multifunktionsräume unterschiedlicher Größe hat das Systemhaus Amptown Sound & Communication (ASC) in der Hamburger Firmenzentrale der EDEKA AG vor Kurzem medientechnisch neu ausgestattet. Das Konferenzzentrum im Erdgeschoss des Gebäudes, das EDEKA Plenum, besteht aus zwei Videokonferenzräumen, einem mittelgroßen Raum, sowie weiteren Einzelkonferenzräumen. Diese können zusammengelegt werden und bieten damit eine große Veranstaltungsfläche. Für die harmonische Integration der Bild  und Tontechnik in das architektonische Gesamtkonzept wurden verschiedene Komponenten eingesetzt: beispielsweise eine 8 Kanal Shure Drahtlosanlage, 30 CA 106 Lautsprecher von Kling & Freitag, 2 x 15" Subwoofer der gleichen Marke für Großveranstaltungen sowie ein Audio Processing über BSS Soundwebs. Ein ausgeklügeltes Processing sorgt für den optimalen Bild /Tonbezug für jede Raumkombination bis hin zur Großfläche.“
Quelle: Professional System 4/2007

Java Jazz Festival in Jakarta

"Das diesjährige Java Jazzfestival in Jakarta fand zum dritten Mal in Folge im Jakarta Convention Center der Hauptstadt statt.

Das Festival 2007 stand dem vom letzten Jahr in nichts nach. 2006 kamen während der dreitägigen Veranstaltungen 52.000 Besucher, der große James Brown war eines der internationalen Highlights des vergangenen Jahres. Mit 30.000 m² liegt das moderne Wahrzeichen JCC strategisch günstig im Stadtzentrum, und die verschiedenen Bühnen zogen Musikliebhaber diverser Stilrichtungen an: neben Jazz waren Soul, R&B, Reggae, Hip-Hop, Rap, Pop, Ethno, Gospel, elektronische Musik und lateinamerikanische Rhythmen zu hören. Eine der Hauptattraktionen des JJF liegt darin, dass die Fans so viele ihrer Lieblingsinterpreten wie möglich auf den 15 Bühnen hören können, auch wenn dies Stage-Hopping bedeutet und sie manche Show schon vor dem Ende verlassen müssen, um eine andere zu genießen. Das Programm in den unterschiedlich dimensionierten Hallen und den weitläufigen Lobbies bietet für jeden etwas.
La Mesa sponsorte eine der Bühnen, auf der Sadao Watanabe, Diane Schuur and Airto Moirera spielten. Zwei Line 212-Systeme von Kling & Freitag kamen in der 1.200 Zuhörer fassenden Halle zum Einsatz. Sie wurden verstärkt durch zwei SW215-Subwoofer, die beidseits der 12 m breiten Bühne platziert waren. Die Bühne war außerdem mit Kling & Freitag CA 1001-Aktivmonitoren sowie mit vier CA 106-Systemen als Front-Fills ausgestattet.
...
Obwohl das Jazzfestival in Jakarta, verglichen mit etablierten Veranstaltungen wie dem Montreux Festival in der Schweiz, noch in den Kinderschuhen steckt, birgt es doch ein enormes Wachstumspotential. Die positiven Rückmeldungen der ausländischen Künstler, ihrer Manager und mitreisenden Techniker waren eindeutig – die Soundqualität war vergleichbar mit der amerikanischer und europäischer Festivals, wenn nicht sogar höher. Aufgrund der intensiven Probenarbeit und der Menge an musikalischer Ausrüstung bei jedem Bühnenauftritt war die Qualität der auf beste Klangpräsenz ausgelegten Lautsprechersysteme überall im Jakarta Convention Center unerlässlich. Die Jakarta Post konstatierte anlässlich ihrer Berichterstattung über das Festival, die musikalischen Fähigkeiten Indonesiens seien inzwischen von den größten Namen der internationalen Musikszene anerkannt, und das stimmt tätsächlich. Die Botschaft war sehr klar – das Jakarta Jazzfestival ist erwachsen geworden, und dies wird im Jahr 2008 zu noch größeren Shows und höheren Besucherzahlen führen. Die Befürchtungen der mitgereisten westlichen Techniker, sie könnten in ihrer Arbeit durch nicht ausreichende Beschallungssysteme eingeschränkt sein, wurden nicht bestätigt. Sie waren statt dessen überrascht und erleichtert."
Auszug aus Pro Audio Asia May - June 2007

 

Neues Klangsystem für Bregenzer Festspiele 2007

Bregenz (ddp-bay). Bei der Neuinszenierung von Giacomo Puccinis Oper «Tosca» bei den Bregenzer Festspielen 2007 wird erstmalig ein neues Klangsystem zum Einsatz kommen. Dafür sind rund um das Freiluft-Auditorium der weltgrößten Seebühne im Bodensee etwa 800 Lautsprecher installiert worden. Das System, das zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft eigens für Bregenz entwickelt wurde, solle eine Art Raumklang im Freien erzeugen, sagte David Pountney, Intendant der Bregenzer Festspiele am Freitag in München. «Unser neues Sound-System ist so hoch entwickelt, dass es vom Dirigenten auch als Interpretationsmittel genutzt werden kann.» Mit der «Tosca»-Premiere auf der Seebühne werden die Bregenzer Festspiele am 19. Juli eröffnet. Regisseur Philipp Himmelmann will Puccinis Dreiecksgeschichte als «Thriller» inszenieren. Das Bühnenbild werde spektakulär, aber nicht technikverliebt sein, sagte Himmelmann. An den Aufbauten wird derzeit mit Hochdruck gearbeitet. … Die Festspiele dauern vom 18. Juli bis 19. August. (ddp)

Neue Töne in Bregenz

„Das Bregenzer Festspielhaus stammt aus dem Jahr 1979. Jetzt wurde es gründlich saniert und dabei kam auch einen neue Tonanlage ins Haus. Rudolf lllmer, Leiter der Akustik  und Video Abtellung des Festspielhauses, erklärt im pma Interview, warum er sich für ein System von Kling & Freitag entschieden hat.
40 Millionen Euro ließ sich Bregenz die Sanierung ihres Festspiel  und Kongresshauses kosten. Dabei ging es natürlich in erster Linie darum, als Kongress und Tagungszentrum so attraktiv zu sein wie der Ort selbst mit seiner wunderbaren Lage am Bodensee. Investiert wurde aber auch in neue Technik. So wurde der Große Saal für bis zu 1.700 Personen   mit einer neuen Tonanlage ausgestattet. … Wir fragten Rudolf Illmer, Leiter der Akustik  und Video Abteilung des Festspielhauses, wie der Kauf der Beschallungsanlage von Kling & Freitag entschieden wurde.

Wie sind Sie bei der Vielzahl der Systeme gerade auf Kling & Freitag gekommen?
Illmer: Zunehmend wurde Kling & Freitag für die Seebühnen Beschallung eingesetzt und löste immer mehr die frühere "Hausmarke" JBL ab. Vor allem der Hi Fi Sound der K&F Systeme hat uns gut gefallen. Mehrere groß angelegte Lautsprecher Vergleichstests direkt bei uns in Bregenz haben uns überzeugt Weitere Punkte bei der Entscheidung für uns waren:
 - Leistungsstärke in noch vertretbarer Größe und passendem Gewicht
 - erfüllt die verschiedenen, notwendigen Abstrahlcharakteristika
 - Klassiktauglichkeit
 - benötigt keine eigenen Verstärker, wie etwa d&b
 - es gibt neben der Selfpowered Version auch noch die konventionelle Serie
 - viele bereits sehr leistungsstarke Typen sind passiv (aber mit Systemcontroller) und somit Verstärker sparend
 - kundenspezifische Lösungen, vor allem in Sachen Wetterfestigkeit
 - absolute Topberatung bei Problemen

Wie lief der Entscheidungsprozess, und wer war außer Ihnen daran beteiligt?
Illmer: Am Hörtest beteiligt waren diverse Firmen aus der Audiobranche wie JBL, Meyer Sound, d&b, eaw, Ohm, EVI Audio natürlich ohne Stimmrecht. Dazu der Sound Designer der Bregenzer Festspiele, Prof. Ing. Wolfgang Fritz (Cheftonmeister der Wiener Staatsoper), Musiklehrer, Mitarbeiter. Die Hörer vergaben auf einer vorbereiteten Bewertungsliste zu verschiedenen Musikbeispielen und Sound Effekten Schulnoten oder + /   Bewertungen. Die Listen wurden danach durch eine unbeteiligte Person ausgewertet. Danach kam die Urteilsverkündung.
Wo setzen Sie das neue System ein, und wie zufrieden sind Sie bisher damit?
Illmer: Bei allen Konferenzen, Tagungen, Events, Musikdarbietungen und Musicals. Im Sommer auch für die Produktionen der Bregenzer Festspiele. Wir sind sehr zufrieden, vor allem die Haupt PA, eingebaut in den drehbaren Lamellen, wie auch der Center Cluster strahlen sehr homogen den gesamten Zuschauerraum aus. Die Rangtribüne wird mit eigenen Delay Lautsprechern versorgt. Durch die Vielzahl der Systeme und Einbauorte lassen sich auch die ausgefallensten Wünsche im Bereich Sound Design realisieren.
…“
Interview  Tom Becker
Fotos: Festspielhaus Bregenz

Ausszug aus PMA 1/2007

Warsteiner Welt

Das medientechnische Highlight des Besucherzentrum der Warsteiner Brauerei in Warstein ist das Rotarium, ein 360°-Kino mit den Zuschauerplätzen auf einem Drehbühnensystem. …
Brauereibesichtigungen haben eine lange Tradition. Um den Besuchern die Braukunst nicht nur geschmacklich nahe zu bringen, sondern auch einen Ausflug zur Warsteiner Brauerei für Groß und Klein attraktiv zu gestalten, errichtete der international tätige Konzern an seinem traditionellen Firmenstandort ein Besucherzentrum, das am 16. Mai 2006 eröffnet wurde. Es ist Bestandteil des großen Areals mit Verwaltung- und Produktionsstätten, zu dem u. a. eine Zucht und Ausbildungsstation für Kaltblutpferde mit großen Stallungen, Reithalle und Gastronomie sowie ein moderner Containerbahnhof gehören.
Per S'TEAMer durch die Warsteiner Welt
Besichtigungen zu Fuß wären schon aufgrund der Gelände- und der Produktionshallen-Dimensionen wenig sinnvoll. Bei dem Besucherandrang wären sie auch nur schwerlich ohne Einfluss auf den Produktionsprozess zu realisieren. Wesentlich komfortabler und praktikabler ist die Nutzung der so genannten S'TEAMer-Zugmaschinen auf Rädern mit drei Wagons, die die Besucher durch die Anlagen kutschieren. ... Die Planung und Bauleitung leistete das itv Ingenieur- und Sachverständigenbüro für Theater- und Veranstaltungstechnik aus Berlin, Projektleiterin war Susanne Lehmann. Verantwortlich für die AV-Medien war die Riemer GmbH aus Soest. Die Projektionstechnik im Welcome-Center sowie die multimediale Technik des Vorkinos, Rotariums und S'TEAMers wurde von der Riemer Communication Systems GmbH aus Soest geplant und installiert. Bei einem Besuch zeigte mir Hans-Georg Riemer die Einrichtungen.
Rotarium
Nach dem Vorfilm werden die Besucher ins Rotarium geführt, wo sie auf den Sesseln der Drehbühne mit einem Durchmesser von ca. 11 m Platz nehmen. Ca. 5/ 6 dieser Drehbühne sind von einer halb hohen Trennwand umgeben, sodass die Zuschauer nicht schon beim Eintritt in das Rotarium die Bühnenbilder und Requisiten sehen. Beim Starten der Vorführung wird die Drehbühne hinten leicht abgesenkt, sodass der Blick bequem auf die Projektionsfläche über den szenischen Darstellungen möglich ist. Nach der ersten Filmsequenz wird sie wieder angehoben und der Blick auf das erste Szenenbild ist frei.
Fünf Szenarien zeigen den Brauereialltag in den Anfängen, u. a. das Brauen, Abfüllen und Transportieren des Bieres. Auf der Projektionswand in einem 8 x 2,2 m großen Segment wird entsprechend dem Thema des jeweiligen Bühnenbilds die Arbeit einer modernen Brauerei vorgestellt.

Zur Beschallung hängt oberhalb der Projektionswand mittig zu den fünf Projektionssegmenten jeweils eine Kling & Freitag CA 1001 - SP Jeweils der Lautsprecher des aktuellen Projektionssegments ist der CenterLautsprecher. Die anderen Lautsprecher übernehmen dann die räumliche Zuordnung der akustischen Darbietung. und sorgen für die richtungsrichtige Wahrnehmung der Sprecher. Zwei am Boden positionierte Subbässe Kling & Freitag SW 115E - SP unterstützen im Bassbereich.
…“
Quelle: Professional System 1/07
Text und Fotos: Christiane Bangert

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